25. Oktober 2020

Berlin auf Platz zwei der beliebtesten Immobilienstandorte


Immobilien in europäischen Hauptstädten auch in Corona-Zeiten gefragt

Immobilien-Investments in den Metropolen Europas bleiben in der Corona-Krise und darüber hinaus hochgradig begehrt: Das ist das Ergebnis einer im September 2020 durchgeführten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar unter 400 institutionellen Investoren in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien. Befragt wurden pro Land jeweils 100 Investmentprofis von Versicherungen, Banken, Kapitalanlagegesellschaften und Fonds der öffentlichen Hand. Demnach hält mehr als jeder dritte Investor den Berliner Immobilienmarkt für den attraktivsten in Europa (35 Prozent). Noch höher in der Gunst der Anleger steht lediglich die englische Hauptstadt London (39 Prozent). Auf Platz 3 landete die österreichische Hauptstadt Wien (23 Prozent).

Länderübergreifend sind 88 Prozent der Befragten überzeugt, dass Wohnimmobilien-Investments in europäischen Hauptstädten in den kommenden fünf Jahren nicht an Attraktivität verlieren. Für deutsche Profi-Anleger rangiert ihre eigene Hauptstadt Berlin mit 51 Prozent ganz oben auf der Liste der Top-Investmentstädte. Sie verfolgen aber auch aufmerksam, was sich insbesondere auf dem österreichischen Immobilienmarkt tut: Wien folgt mit 29 Prozent auf Platz 2 ihrer präferierten Standorte, dahinter landete Amsterdam mit 23 Prozent. Das länderübergreifende Spitzen-Anlageziel London steht hierzulande mit nur 16 Prozent der Nennungen nicht so hoch im Kurs.

Gelassenheit trotz Corona-Krise – Tendenz zu höherem Anteil an Wohnimmobilien

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie bringen die meisten Investoren der Umfrage zufolge bislang nicht aus der Ruhe: Nahezu zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) haben nach eigener Aussage nicht vor, ihr Anlageverhalten bei Immobilien zu ändern bzw. innerhalb des Portfolios umzuschichten – insbesondere die deutschen (72 Prozent) und die britischen Anleger (63 Prozent) bleiben tendenziell bei ihrer bisherigen Strategie. Rund ein Viertel der Befragten (25 Prozent) in den vier Ländern will gleichwohl den Anteil an Wohnimmobilien im Portfolio erhöhen – in Deutschland sind es mit 13 Prozent deutlich weniger. Lediglich acht Prozent erwägen länderübergreifend, zugunsten von Gewerbeimmobilien umzuschichten.

Dabei bleibt für die überwältigende Mehrheit aller Befragten (88 Prozent) die Lage einer Immobilie das entscheidende Auswahlkriterium. Sowohl in Wien als auch in anderen Metropolregionen setzen Investoren immer mehr auf Wohnquartiere in den sogenannten Speckgürteln: Die „Metropol-Region“ landete unter den befragten Investmentprofis mit 34 Prozent der Nennungen auf Platz 2 der bevorzugten Lagen hinter „Innenstadtlage/Stadtzentrum“ (46 Prozent).

Weitere Informationen finden Sie in der Veröffentlichung des Auftraggebers Wiener Komfortwohnungen:

https://www.wienerkomfortwohnungen.at/de/presse/

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Silke Henning
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